Fahrplanauskunft

Corona-Info

Liebe Fahrgäste,

wir haben für Sie an dieser Stelle einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die Sie auf dem Laufenden halten und Ihnen Hilfe geben sollen:

Wer darf den ÖPNV nutzen?

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Seit dem 24. November gilt laut des vom Bundestag beschlossenen Infektionsschutzgesetzes im gesamten ÖPNV und damit auch in unseren Bussen die 3G-Regel. Alle Fahrgäste müssen demnach geimpft, genesen oder negativ auf Corona getestet sein und entsprechende Nachweise in Verbindung mit einem Ausweisdokument vorzeigen können. Das Ergebnis eines Antigen-Schnelltests darf bei Fahrtantritt nicht älter als 24 Stunden und das eines PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden sein.

Eine Ausnahme gilt für Schüler*innen unter 16 Jahren, die sich in der Schule ohnehin regelmäßigen Tests unterziehen, sowie für Kinder unter sechs Jahren. Sie brauchen keine Test-, Impf- oder Genesungsnachweise. Schüler*innen ab 16 Jahren benötigen eine Schulbescheinigung oder ihren Schüler*innenausweis. Innerhalb der Schulferien benötigen alle Schüler*innen - wie alle anderen Fahrgäste auch - die entsprechenden Nachweise.

Unser Prüfpersonal kontrolliert die Einhaltung der 3G-Regel jeden Tag stichprobenartig. Darüber hinaus werden Schwerpunktkontrollen mit der Polizei und dem Fachbereich Öffentliche Ordnung der Stadt Herne durchgeführt. Wer gegen die 3G-Regel verstößt, muss den Bus verlassen und ein Bußgeld von 250 Euro zahlen, das die Ordnungsbehörden erheben. Laut Infektionsschutzgesetz verdoppelt sich die Höhe des Bußgelds jeweils bei weiteren Verstößen.

Welche Art von Maske ist im ÖPNV verpflichtend?

Laut aktueller Coronaschutzverordnung NRW ist in Bussen und Bahnen das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske/OP-Maske ausreichend. Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ist eine Alltagsmaske erlaubt, soweit sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können. Diese Regelung gilt auch für unsere KundenCenter.

Eine Maske zu tragen ist eine Geste gegenseitiger Rücksichtnahme. So schützen Sie unsere Fahrer*innen und alle anderen im Bus. Zudem ist die Bedeckung eine wichtige Erinnerung: Der Kampf gegen Corona geht weiter. Helfen Sie mit! Tragen andere Fahrgäste keine Maske, bitten Sie sie freundlich, aber bestimmt, sich an die Pflicht zu halten. Animieren Sie ggf. auch andere Fahrgäste, Sie dabei zu unterstützen. Darüber hinaus gilt: Nutzen Sie unsere Busse umsichtig und halten Sie sich an die bekannten Verhaltensempfehlungen der Gesundheitsbehörden.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Für Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit entsprechenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen gilt die Maskenpflicht nicht. Dafür verlangen wir verpflichtend ein ärztliches Attest oder einen amtlichen Nachweis. Medizinische Gründe können z. B. gegeben sein bei allergischen Reaktionen auf eine medizinische Maske, bei psychischen Beeinträchtigungen oder Krankheitsbildern wie etwa einem verringerten Lungenvolumen, bei schwerem Asthma sowie Herz- und Lungenkrankheiten. Auch Menschen, bei denen eine Maske eine erhebliche Einschränkung der Kommunikation oder der Sinneswahrnehmung bedeuten würde (z. B. bei Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, oder blinde Menschen), können von der Pflicht befreit werden. Bitte unterrichten Sie unser Personal bei Fahrbeginn darüber, um Missverständnisse zu vermeiden.

Die Maskenpflicht gilt übrigens nicht für die Fahrer*innen hinter dem Lenkrad. Durch die Absperrung des Fahrerarbeitsplatzes bzw. die Schutzscheiben, die wir in unsere Bussen eingebaut haben, sind sowohl das Personal, als auch die Fahrgäste geschützt. Da die Fahrer*innen mehrere Stunden auf Linie sind und die ganze Aufmerksamkeit auf den Verkehr richten müssen, könnte die Anstrengung, stundenlang durch eine Maske atmen zu müssen, die Sicherheit gefährden.

Weitere Infos finden Sie auch unter https://www.mobil.nrw/corona