25.05.2018

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Aktuelles

Pioniere für neue Ticket-Generation gesucht

Praxistest nextTicket: VRR erprobt neuen elektronischen Tarif

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erprobt mit dem Praxistests nextTicket ab 1. März 2018 einen neuen elektronischen Tarif. Fahrgäste benötigen für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur noch ihr Smartphone und die nextTicket-App – die Suche nach dem richtigen Ticket vor Fahrtantritt entfällt. Sie können dabei sein - denn unter www.nextticket.de können sich interessierte Nahverkehrskunden über den Praxistest informieren und auch als Teilnehmer in Herne und Castrop-Rauxel registrieren. 

 

 


Verkehrshinweise

  • Herne: Haltestelle Freizeitbad Wananas wird verlegt


    Beginn: 29.05.2018, Betriebsbeginn
    Ende: 04.06.2016
    Haltestellen: Freizeitbad Wananas

     

    Wegen einer Kanalreparatur auf der Straße Cranger Heide werden die Busse der Linie 329 umgeleitet. Für die Haltestellen Freizeitbad Wananas sind auf der Straße Am Freibad südlich der Einmündung Ludwigstraße Ersatzhaltestellen zu finden.

  • Herne: Linie 303 wird in Richtung Herne Bf umgeleitet


    Beginn: 24.04.2018, Betriebsbeginn
    Ende: 08.06.2018
    Haltestellen: Haranni-Gymnasium in Fahrtrichtung Herne Bf

     

    Wegen Bauarbeiten werden die Busse der Linie 303 in Fahrtrichtung Herne Bf umgeleitet. Die Haltestelle Haranni-Gymnasium wird auf die Schaeferstraße vor Hausnummer 36 verlegt. Aufgrund des Umleitungsweges kann es hier zu Verspätungen kommen.

    In Gegenrichtung werden der normale Linienweg befahren und alle Haltestellen bedient.

  • Herne: Linie NE32 wird umgeleitet


    Beginn: 09.04.2018
    Ende: 09.07.2018
    Haltestellen: Althoffstraße

     

    Wegen Straßenbauarbeiten auf der Flottmannstraße wird die Linie NE32 umgeleitet. Die Haltestelle Althoffstraße wird in dieser Zeit nicht bedient. Alternativ stehen die Haltestellen Flottmannhallen und Hölkeskampring zur Verfügung.

  • Herne: Linien 390 und NE34 werden umgeleitet


    Beginn: 15.11.2017
    Ende: 29.06.2018
    Haltestellen: Dorneburger Straße, Brennerstraße, Dorstener Straße

     

    Wegen eines Brückenschadens auf der Bielefelder Straße zwischen Sennestraße und Dorstener Straße werden die Linien 390 und NE34 umgeleitet.

    Für die Haltestelle Dorneburger Straße werden Ersatzhaltestellen auf der Holsterhauser Straße vor der Hausnummer 11 bzw. gegenüber der Hausnummer 13 eingerichtet. Die Haltestelle Brennerstraße entfällt. Stattdessen werden auf der Holsterhauser Straße die Haltestellen Fliederweg bzw, Hiberniaschule (nur NE34) der Linie 362 bedient. An dieser Haltestelle sind auch Umstiege von den Linien 303 und 362 möglich.

    Der NE34 fährt statt der Haltestelle Dorstener Straße die gleichnamigen Haltestelle der Linie 395 auf der Dorstener Straße vor der Kreuzung Bielefelder Straße an.

Presse

16.05.2018: HCR fährt in eine grüne Zukunft

Die Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (HCR) plant den hohen Umweltstandard für ihre Linienbusse weiter zu verbessern. Bis zu einem Drittel des Fuhrparks soll in den nächsten beiden Jahren erneuert oder umgerüstet werden. Nach der Umsetzung dieses Beschaffungs- und Modernisierungsprogramms kann der Regelbetrieb ab dem Jahr 2020 ausschließlich mit Elektrobussen und Euro-6 Fahrzeugen erfolgen. Mehr als die Hälfte der Busflotte ist bereits mit der aktuell umweltschonendsten Dieseltechnologie Euro 6 ausgestattet. Der andere Flottenteil ist mit EEV-Technik (EEV = besonders umweltfreundliches Fahrzeug) unterwegs.

Erste E-Busse für 2020 geplant

Nach Plan rollen die ersten beiden HCR-Elektrobusse im Jahr 2020 durch Hernes Straßen. Der Erwerb von elf Bussen mit modernster Antriebstechnologie wird in den nächsten beiden Jahren die Schadstoffbelastung weiter senken. Mit Hilfe von Fördermitteln und vorbehaltlich der Machbarkeit steht auch die Umrüstung von sechs EEV- auf Euro 6-Fahrzeuge an. Ein Teil dieser Strategie spiegelt sich bereits in der begonnenen Umrüstung auf eine emissionsfreie PKW-Flotte wieder. Zunächst wird dazu eine E-Ladesäule auf dem Besucherparkplatz eingerichtet. Durch zahlreiche Maßnahmen wird bereits seit Jahren der Energieverbrauch auf dem Betriebshof schrittweise optimiert. Diese Optimierung findet mit dem anstehenden Bau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) eine Fortsetzung.

Neuer Antrieb – neue Herausforderungen

Für eine sukzessive Umstellung auf den elektrischen Antrieb stehen die Verantwortlichen vor großen Herausforderungen. Geschäftsführer Karsten Krüger: „Die Infrastruktur-Erneuerung auf unserem Betriebshof will logistisch und wirtschaftlich gut geplant sein. Für die Busse selbst entwickeln wir bereits mit anderen Unternehmen aus der Kooperation Östliches Ruhrgebiet (KöR) ein Lastenheft.“ Aktuell können die Anbieter von E-Bussen in Deutschland noch keine Serienreife anbieten. Im Hinblick auf die erforderlichen Reichweiten für das Liniennetz setzt die HCR auf die permanente Weiterentwicklung dieser umweltfreundlichen Technologie. In der aktuellen Debatte um Luftreinhaltung sieht sich das heimische Nahverkehrsunternehmen mit ihrer Busflotte gut aufgestellt und als Teil der Problemlösung. Die HCR-Busse haben lediglich einen geringen einstelligen Prozentsatz an den lokalen Schadstoffemissionen.

Erneutes Fahrgastplus und verbessertes Jahresergebnis

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die HCR einen Fahrgastzuwachs von 0,4%. Laut Verkaufsstatistik chauffierte das Nahverkehrsunternehmen in 2017 rund 20,3 Millionen Personen und damit etwa 80.000 Fahrgäste mehr als im Vorjahr. Insgesamt legten 66 Busse - sowie fünf eines beauftragten Unternehmens - auf 21 Linien rund 3,8 Mio. Kilometer zurück, was etwa 95 Erdumrundungen entspricht. Vor allem die Vorbereitungen und die erfolgreiche Umsetzung des Nahverkehrsplans der Stadt Herne zum 21.08.2017 standen im Fokus. Zur Leistungserweiterung stellte die HCR zusätzlich drei Personale ein. Zum Jahresende stieg die Mitarbeiterzahl damit auf 295.

Zuschussbedarf bei 4,9 Mio. Euro

Der Zuschussbedarf sank erneut um mehr als 100 Tausend Euro auf 4,9 Mio. Euro. Der Aufwanddeckungsgrad beträgt damit 76%. Die kassentechnischen Einnahmen erhöhten sich um 330 Tausend Euro oder 2,2 % auf 15,4 Mio. Euro. Das Abonnement und der Ausbildungsverkehr mussten geringe Nachfrageeinbußen hinnehmen. Monatskarten, insbesondere das SozialTicket, verzeichneten ein Plus von 8,5 %. Die Quote für Fahrgäste ohne ein gültiges Ticket ist leicht auf knapp über 1% gestiegen. Trotz gestiegener Preise für Dieselkraftstoff um rund 9% sanken  die Materialaufwendungen um über 100 Tausend Euro. Der Fehlbetrag wird durch die Vermögensverwaltungsgesellschaft für Versorgung und Verkehr der Stadt Herne mbH ausgeglichen.

04.05.2018: VRR verzeichnet positive Resonanz auf neue Ticket-Generation

Seit März 2018 können Nahverkehrskunden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die neue Ticket-Generation nextTicket testen. Nach den ersten zwei Testmonaten zieht der VRR eine erste positive Bilanz des vom Verkehrsministerium des Landes NRW geförderten Projektes. Bisher haben die Testteilnehmer mehr als 17.000 Fahrten unternommen.

Erste Ergebnisse aus der Marktforschung des mehrstufigen Praxistests zeigen, dass die Kunden zufrieden mit dem neuen Ticketangebot sind und es positiv annehmen. Mit dem elektronischen Tarif hat der VRR ein digitales Angebot auf den Weg gebracht, um Fahrgästen in der Region den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern.

„Mit dem Test wollen wir herausfinden, wie nextTicket angenommen und unter welchen Voraussetzungen diese neue Art des Zugangs zum ÖPNV genutzt wird“, sagt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR. Die Resonanz auf die begleitende Marktforschung ist sehr gut. Rund 3.000 Testteilnehmer haben sich zu einer Befragung durch die Marktforschung bereit erklärt. „Wir haben eine Rücklaufquote von über 50 Prozent der Fragebögen. Das zeigt uns, dass die Fahrgäste das Angebot mitgestalten möchten und sich aktiv einbringen“, erklärt Castrillo zufrieden.

Die Ergebnisse der Marktforschung sollen für eine Weiterentwicklung von nextTicket genutzt werden. Neben einer quantitativen Online-Erhebung ergänzt der VRR die Marktforschung auch mit einer zusätzlichen qualitativen Erhebung, in der es um die generelle Bewertung von nutzungsabhängigen Tarifen, die Einschätzung von Check-in/Check-out-Verfahren und verschiedene Spielarten der Preisbildung geht.

Dreiviertel der Befragten sind mit nextTicket zufrieden. Mehr als 90 Prozent gaben an, sich über diese Möglichkeit der Nahverkehrsnutzung zu freuen. Gut 80 Prozent vertrauen der Bestpreis-Abrechnung, die die Fahrten am Monatsende so zusammenfasst, dass der beste Preis berechnet wird.

Sowohl der Check-in als auch der Check-out stellt für die Nutzer kein großes Problem dar. Mehr als zweidrittel der Befragten gaben an, mit den Prozessen zufrieden zu sein. Allerdings haben 35 Prozent der Testteilnehmer den Check-out auch schon einmal bzw. mehr als einmal vergessen.

Mit knapp 90 Prozent ist die große Mehrzahl der Befragten zufrieden mit der Darstellung ihrer getätigten Fahrten.

Gründe für eine geringe Zufriedenheit der Befragten stellen vor allem eine nicht funktionierende Ortung, auftretende Störungen und fehlerhafte Haltestellenangaben dar.

Neben der Marktforschung erhält der VRR von nextTicket-Nutzern auch zahlreiche konstruktive Rückmeldungen über verschiedene Dialogplattformen.

Wege zum nextTicket

Den Fahrgästen steht die nextTicket-App kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store zur Verfügung. Zum Starten der App benötigen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Um die App tatsächlich nutzen zu können, ist es wichtig, dass die Kunden bei der Registrierung ihre Zahlungsdaten hinterlegen. Erst dann kann die App für Fahrten freigeschaltet werden.

Unter www.nextTicket.de finden Interessierte detaillierte Informationen zu den einzelnen Phasen des Tests und die Möglichkeit, sich als Teilnehmer zu registrieren.

03.04.2018: nextTicket unterwegs in der Region

Seit März testet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die neue Ticket-Generation nextTicket im gesamten Verbundraum. Bereits 7.000 Pioniere haben sich seit dem Start des Praxistests als Testteilnehmer registriert. Im Rahmen der Testphase laden VRR und die beteiligten Verkehrsunternehmen die Bürgerinnen und Bürger aus der Region ein, sich über nextTicket zu informieren.

An verschiedenen Terminen und Orten finden von April bis Juni 2018 Informationsveranstaltungen rund um nextTicket statt. Der VRR und die HCR informieren an einem Infostand über die neue Ticketgeneration und bieten umfangreiches Informationsmaterial, eine Live-Demonstration der nextTicket-App, eine Foto-Aktion und Gewinnspiele. Am Busbahnhof in Herne ist das Infoteam am Donnerstag, 19.04.18 und am Mittwoch 13.06.18 in der Zeit zwischen 12 und 17 Uhr präsent. Im gleichen Zeitraum können sich Interessierte an der Haltestelle Am Buschmannshof am Donnerstag, 17.05.18 informieren.

 "Wir freuen uns, dass wir in so kurzer Zeit nach dem Start des Praxistests bereits so viele Teilnehmer gewinnen konnten. Für uns ist das ein Zeichen, dass die neue Ticket-Generation großes Potenzial hat", sagt VRR-Vorstand José Luis Castrillo. "Wir suchen weiterhin Pioniere, die neugierig und bereit sind, auch im ÖPNV zukunftsweisende Wege zu gehen." An der Aktion beteiligen sich neben dem VRR die Verkehrsunternehmen Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), Stadtwerke Oberhausen GmbH (STOAG), Ruhrbahn GmbH, Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (HCR), Vestische Straßenbahnen GmbH, Stadtwerke Krefeld AG, Stadtwerke Neuss GmbH, Hagener Straßenbahn AG sowie Bahnen der Stadt Monheim.

Mit nextTicket müssen Nahverkehrskunden nicht mehr überlegen, welches Ticket das richtige für sie ist. Sie können spontan ein- und aussteigen, wo immer sie wollen. Alles was sie hierfür benötigen, ist die nextTicket-App des VRR. Bevor sie in Bus oder Bahn einsteigen, checken die Fahrgäste bequem über die App ein. Wenn das Ziel erreicht ist, checken sie wieder aus. Am Monatsende werden die Fahrten dann so zusammengefasst, dass der beste Preis berechnet wird. Dabei werden das 4erTicket, 10erTicket und das 24-StundenTicket aus dem Barsortiment berücksichtigt, die ein Fahrgast idealerweise gewählt hätte. In der ersten Testphase wird nach dem regulären VRR-Tarif abgerechnet. Ab Juni kommt der neue elektronische Tarif zum Tragen. Dieser orientiert sich an den tatsächlich mit Bus und Bahn zurückgelegten Kilometern. Preisstufen spielen dann keine Rolle mehr. Die Fahrten werden automatisiert erfasst und anschließend direkt berechnet. Den Fahrgästen steht die nextTicket-App kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store zur Verfügung. Zum Starten der App benötigen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Um die App tatsächlich nutzen zu können, ist es wichtig, dass die Kunden bei der Registrierung ihre Zahlungsdaten hinterlegen. Erst dann können sie eine Fahrtberechtigung über die App erwerben. Der VRR sucht weiterhin Nahverkehrskunden, die bereit sind, am Praxistest teilzunehmen. Unter www.nextTicket.de finden Interessierte detaillierte Informationen zu den einzelnen Phasen des Tests und die Möglichkeit, sich als Teilnehmer zu registrieren.

22.02.2018: Praxistest zum neuen VRR-Tarif nextTicket

Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) heute in Düsseldorf seine neue nextTicket-App vorgestellt. Ab 1. März startet im VRR der Praxistest für eine ganz neue Ticketgeneration. Verkehrsminister Hendrik Wüst und VRR-Vorstand José Luis Castrillo gaben heute auf einer Sonderfahrt mit der Straßenbahnlinie 705 der Rheinbahn den Startschuss für die neue Applikation und präsentierten die Funktionsweise. Mit nextTicket benötigen Fahrgäste für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur noch ihr Smartphone und die nextTicket-App – die Suche nach dem richtigen Tarif vor Fahrtantritt entfällt.

Teilnehmer des Praxistests erhalten ihr Nahverkehrsticket künftig über die nextTicket-App. Vor Fahrtbeginn checken die Kunden über die Applikation ein, an der Zielhaltestelle checken sie wieder aus. Die Fahrpreisberechnung erfolgt automatisch.

„Die Menschen in Nordrhein-Westfalen wollen mit dem ÖPNV schnell, unkompliziert und günstig von A nach B kommen. Die Digitalisierung bietet der ÖPNV-Branche die Chance, noch stärker kundenorientierte Dienstleistung anzubieten und somit den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern. nextTicket ist ein Pilotprojekt für ein zeitgemäßes und kundenfreundliches Angebot. Der Praxistest ist dabei der Anfang eines Prozesses. Ziel muss ein verbundübergreifender eTarif sein“, sagte Verkehrsminister Wüst.

„Im Öffentlichen Personennahverkehr nutzen Fahrgäste zunehmend digitale Services, um Fahrten mit Bus und Bahn zu planen, Zugang zum Nahverkehrssystem zu erhalten und sich rund um den ÖPNV zu informieren. Entsprechend treibt der VRR die Vernetzung von Tarif, Information, Vertrieb und Mehrwertdiensten in seinen digitalen Anwendungen weiter voran. Damit Fahrgäste den ÖPNV noch einfacher und intuitiver nutzen können – ohne Tarifkenntnisse und passendes Bargeld für ein Ticket –, entwickelt der VRR mit nextTicket seinen Nahverkehrstarif weiter und erprobt die neue Tarif-Generation in einem mehrstufigen Praxistest“, sagt José Luis Castrillo, VRR-Vorstand.

Das Pilotprojekt wird vom Verkehrsministerium mit insgesamt 600.000 Euro gefördert.

Mit dem Praxistest nextTicket überprüft der VRR, inwieweit Fahrgäste bereit sind, ihr Smartphone für das Ticketing im ÖPNV zu nutzen, ob sie mit der neuen Ticket-Generation zufriedener sind und ob ein elektronischer Tarif Einfluss darauf hat, wie oft sie Bus und Bahn fahren.

Hierfür sucht der VRR Pioniere, die neugierig und bereit sind, auch im ÖPNV zukunftsweisende Wege zu gehen. Rund 3.200 Teilnehmer haben sich bereits für den Praxistest nextTicket angemeldet.

Interessierte Nahverkehrskunden erhalten unter www.nextticket.de detaillierte Informationen zum Projekt und können sich weiterhin als Testteilnehmer anmelden.

14.02.2018: Sechs Nahverkehrsunternehmen prüfen in Herne Tickets

In und an allen HCR-Bussen erlebten Fahrgäste gestern Personal mit ungewohnter Dienstkleidung aus verschiedenen Nahverkehrsunternehmen. Grund war eine Gemeinschaftsaktion der Verkehrsunternehmen in der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR). Zusammen mit den HCR-Ticketprüfern waren über den ganzen Tag Mitarbeiter der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Vestische Straßenbahnen GmbH (Vestische), Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr mbH (VER) sowie der Hagener Straßenbahn AG (HST) in den Fahrzeugen und an Haltestellen unterwegs.

Im Mittelpunkt des Einsatzes stand die Ticketüberprüfung. Die Polizei unterstützte das Prüfpersonal in ihrem Dienst für die ehrlichen Fahrgäste innerhalb einer Ordnungspartnerschaft. Die unternehmensübergreifende Aktion wird seit rund fünf Jahren auch in anderen Städten erfolgreich praktiziert. Rund 40 Mitarbeiter prüften die Tickets der Fahrgäste in Herne und Wanne-Eickel.

In dieser Schwerpunktkontrolle besuchten die Prüfteams auch stark frequentierte Linien in der Verkehrsspitze. Vor allem bei gut gefüllten Bussen ist eine personelle Unterstützung im Vergleich zu einem durchschnittlich besetzten Fahrzeug unbedingt erforderlich -  zum einen um den hohen Prüfaufwand besser zu bewältigen und zum anderen um Verzögerungen im Fahrplan zu minimieren. Die Aktivitäten der KöR sind für die beteiligten Unternehmen ein wichtiger Baustein zur Einnahmesicherung.

Die KöR-Unternehmen engagieren sich seit 1999 gemeinsam für die Mobilität in unserer Region. Von der Zusammenarbeit profitieren jährlich mehr als 360 Millionen Fahrgäste. Das Mobilitätsangebot der KöR umfasst  mehr als 300 Linien und rund 1.000 Busse und Bahnen. Sichtbarstes Zeichen der Zusammenarbeit der Nahverkehrsbetriebe sind die "NRW-Busse". Diese in den Landesfarben "rot/weiß/grün" gestalteten Fahrzeuge stehen für die Vorteile der seit Jahren praktizierten gemeinsamen Busbeschaffung.