18.07.2018

Fahrplanauskunft

.

.

 :

Abfahrtsmonitor

Aktuelles

Aktuelle Abonnementbearbeitung

Große Nachfrage beim SchokoTicket & Co. - Bearbeitungsverzögerungen möglich

Aufgrund der Vielzahl von eingereichten Anträgen - insbesondere für das SchokoTicket -  kann sich die Bearbeitung im Abonnementgeschäft verzögern. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass Sie rechtzeitig zum Gültigkeitsbeginn Ihre bestellten Tickets erhalten. Bitte unterstützen Sie uns, in dem Sie im Vorfeld auf Anfragen zum Bearbeitungsstand Ihres Antrages verzichten.

Wir bitten um etwas Geduld und Ihr Verständnis.


Pioniere für neue Ticket-Generation gesucht - Jede 5. Fahrt kostenfrei

Praxistest nextTicket: VRR erprobt neuen elektronischen Tarif

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erprobt mit dem Praxistests nextTicket einen neuen elektronischen und auf Kilometer basierenden Tarif. Fahrgäste benötigen für ihre Fahrt mit Bus und Bahn nur noch ihr Smartphone und die nextTicket-App – die Suche nach dem richtigen Ticket vor Fahrtantritt entfällt. Sie können dabei sein - denn unter www.nextticket.de können sich interessierte Nahverkehrskunden über den Praxistest informieren und auch als Teilnehmer in Herne und Castrop-Rauxel registrieren. Als Bonus können Sie jede 5. Fahrt kostenlos unternehmen.Weitere Infos  finden Sie auch in unserem Flyer zum nextTicket.


Verkehrshinweise

  • Herne: Linie 329 wird umgeleitet


    Beginn: 18.07.2018, 15 Uhr
    Ende: 18.07.2018, ca. 20 Uhr
    Haltestellen: Siemensstraße/Solbad

     

    Wegen eines Gaslecks ist die Dürerstraße gesperrt. Die Haltestelle Siemensstraße/Solbad der Linie 329 in Richtung Auf der Wenge kann nicht bedient werden.

    Bitte nutzen Sie alternativ die Haltestelle Dürerstraße.

     

  • Herne: Linie NE32 wird umgeleitet


    Beginn: 09.04.2018
    Ende: 03.08.2018
    Haltestellen: Althoffstraße

     

    Wegen Straßenbauarbeiten auf der Flottmannstraße wird die Linie NE32 umgeleitet. Die Haltestelle Althoffstraße wird in dieser Zeit nicht bedient. Alternativ stehen die Haltestellen Flottmannhallen und Hölkeskampring zur Verfügung.

  • Herne: Linien 390 und NE34 werden umgeleitet


    Beginn: 15.11.2017
    Ende: 28.12.2018
    Haltestellen: Dorneburger Straße, Brennerstraße, Dorstener Straße

     

    Wegen eines Brückenschadens auf der Bielefelder Straße zwischen Sennestraße und Dorstener Straße werden die Linien 390 und NE34 umgeleitet.

    Für die Haltestelle Dorneburger Straße werden Ersatzhaltestellen auf der Holsterhauser Straße vor der Hausnummer 11 bzw. gegenüber der Hausnummer 13 eingerichtet. Die Haltestelle Brennerstraße entfällt. Stattdessen werden auf der Holsterhauser Straße die Haltestellen Fliederweg bzw, Hiberniaschule (nur NE34) der Linie 362 bedient. An dieser Haltestelle sind auch Umstiege von den Linien 303 und 362 möglich.

    Der NE34 fährt statt der Haltestelle Dorstener Straße die gleichnamigen Haltestelle der Linie 395 auf der Dorstener Straße vor der Kreuzung Bielefelder Straße an.

Presse

28.06.2018: VRR: Moderate Preisanpassung zum 1. Januar 2019

Heute hat der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) im Rathaus in Essen beschlossen, die Ticketpreise im VRR zum 1. Januar 2019 um durchschnittlich 1,9 Prozent anzuheben. Diese insgesamt moderate Tarifmaßnahme berücksichtigt neben den gestiegenen Betriebsaufwendungen der Verkehrsunternehmen u. a. auch die zusätzlichen Belastungen, die aus dem Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes resultieren.

Mit dem heutigen Beschluss folgt das politische Entscheidungsgremium ferner der aus den Vorjahren bewährten Strategie, ein ausgewogenes Paket aus allgemeinen Preismaßnahmen und tarifstrukturellen Einzelmaßnahmen umzusetzen. „Für uns gilt weiterhin der politische Auftrag der Kreise und Städte, die Nutzerfinanzierung des öffentlichen Verkehrs zu stärken und so die öffentlichen Haushalte zu entlasten. Die Fahrgeldeinnahmen sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen Nahverkehrsangebots im Verbundraum. Unser Ziel ist es, Qualität und Preis in Einklang zu bringen, um Stammkunden zu halten und Neukunden zu gewinnen“, erläutert VRR-Vorstand José Luis Castrillo. „Dabei ist uns bewusst, dass die Fahrgäste ein attraktives und modernes Nahverkehrsangebot erwarten“. Wie in den Vorjahren wird der Tarif differenziert nach Tickets und Preisstufen angepasst.

Strukturelle Änderungen im Tarif

Im Laufe der vergangenen Monate hat ein Team Ideen für Tarifangebote, insbesondere für die nicht so stark urbanisierten und ländlicheren Gebiete entwickelt. Das Resultat ist ein „Kurzzeit-Ticket“, welches den Fahrgästen ab dem 1. Januar 2019 ermöglicht, Bus und Bahn vier Stunden lang zu nutzen. Das Ticket, für das in den nächsten Monaten ein Produktname gesucht wird, gilt in allen Gebieten der Preisstufen A1 und A2 und kostet 4,20 Euro. Das Angebot richtet sich vor allem an Kundinnen und Kunden, die Besorgungsfahrten in ein Stadtzentrum, Arztbesuche oder einfach nur Ausflüge machen möchten.

Differenzierte Preisanpassungen

Die Ticketpreise werden im kommenden Jahr differenziert angepasst. So werden die Einzel- und 4erTickets in allen Preisstufen von A bis D preislich fortgeschrieben. Der Preis eines EinzelTickets für Erwachsene wird zum 1. Januar 2019 verbundeinheitlich in den Preisstufen gestaffelt angepasst und erhöht sich in den Preisstufen A und B um zehn Cent. Eine größere preisliche Anpassung in Höhe von 30 Cent bzw. 40 Cent ist in den Preisstufen C und D vorgesehen. Auch die Preise für EinzelTickets und 4erTickets für Kinder werden erstmals wieder seit 2015 leicht erhöht. Zudem werden die Preise der 24-Stunden- und 48-Stunden-Tickets sowie des 10erTickets und des HappyHourTickets leicht angehoben. Im Zeitkartenbereich wird die Preisdifferenzierung in der Preisstufe A fortgesetzt. So wird auch in diesem Segment dem unterschiedlichen Leistungsangebot in den einzelnen Städten im Verbundraum Rechnung getragen. Insbesondere in den Städten mit einem engmaschigen kommunalen Schienenangebot sind die Bereitstellungskosten höher als in kleineren Städten oder ländlich geprägten Gemeinden mit einem überwiegenden Busangebot. Das bedeutet in den Preisstufen A eine etwas deutlichere Anpassung im Preisniveau A2 und nochmals etwas höher im Preisniveau A3 gegenüber dem Niveau in A1.

Ausbildungsverkehr

Beim SchokoTicket bleiben die Eigenanteile für Schülerinnen und Schüler unverändert, somit bleibt der Preis für anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler stabil. Der Preis für das Ticket bei Selbstzahlern steigt um 70 Cent auf 36,70 Euro. Seit Anfang 2018 ist das Ticketangebot für gewerbliche und kaufmännische Auszubildende – das YoungTicketPLUS – grundsätzlich immer verbundweit gültig und die Preisstufensystematik wurde aufgehoben. Für die Auszubildenden ergaben sich dadurch deutliche Mobilitätvorteile und Preisreduzierungen. Ab Januar 2019 werden die Preise für das verbundweit gültige YoungTicketPLUS in der Abo-Variante von 59,95 Euro auf 61,10 Euro angehoben. Für die Monatskarte steigt der Preis um 1,35 Euro auf dann 71,30 Euro. Ebenfalls durchschnittlich um 1,9 Prozent steigt zum Sommersemester 2019 der Preis für das VRR-Semesterticket – zusätzlich erhöht sich der Preis um den vertraglich vereinbarten Sonderbetrag in Höhe von 0,45 € pro Monat. Bereits seit über fünf Jahren bietet der VRR mit dem SozialTicket ein besonders rabattiertes Nahverkehrsticket für berechtige Fahrgäste. Derzeit nutzen monatlich im Durchschnitt 160.000 Kunden das Angebot, das in kreisfreien Städten in der Preisstufe A und in Kreisen gilt. Die aus der Rabattierung resultierenden Mindereinnahmen bei den Verkehrsunternehmen werden durch die Zuschüsse des Landes NRW gedeckt. Aufgrund der gestiegenen Kosten bei den Verkehrsunternehmen werden auch die SozialTicket-Kunden angemessen an der allgemeinen Preisentwicklung...

30.05.2018: VRR: Neue Ticket-Generation rechnet nach Linienkilometern ab

Am 1. Juni startet die zweite Phase beim Praxistest nextTicket des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Dann kommt der neue elektronische Tarif zum Tragen. Dieser orientiert sich an den tatsächlich mit Bus und Bahn zurückgelegten Kilometern. Preisstufen spielen dann keine Rolle mehr. Bereits seit März testet der VRR die neue Ticket-Generation nextTicket im gesamten Verbundraum. In der ersten Testphase wurden die Fahrten nach dem bestehenden VRR-Tarif abgerechnet. Nun geht der Test mit dem Kilometertarif in die zweite Phase.

Bis Ende August erfasst die nextTicket App Fahrten bzw. Fahrtenketten und berechnet automatisiert den Preis für die zurückgelegten Kilometer.

Das Angebot richtet sich an Gelegenheitsnutzer und all diejenigen, die den ÖPNV bisher noch nicht nutzen. So möchte der VRR neue Fahrgäste für Bus und Bahn gewinnen.

Der Fahrpreis setzt sich aus einem Festpreis zwischen 1,40 und 1,45 Euro pro Fahrt und einem sogenannten Leistungspreis in Höhe von 0,20 Euro pro Kilometer zusammen. Nahverkehrskunden müssen nicht mehr überlegen, welches Ticket das richtige für sie ist. Sie können spontan ein- und aussteigen, wo immer sie wollen. Bevor sie in Bus oder Bahn einsteigen, checken die Fahrgäste über die nextTicket-App ein. Wenn das Ziel erreicht ist, checken sie wieder aus. Beim Umsteigen ist kein weiterer Check erforderlich.

„Diese neue Ticket-Generation im VRR ist nicht nur einfach, sondern auch gerecht, denn unsere Fahrgäste zahlen immer nur die Leistungen, die sie tatsächlich auch in Anspruch nehmen. Das bedeutet allerdings auch, dass einzelne Strecken durchaus teurer werden können.“, erklärt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR. Bis zu fünf Personen können auf einem nextTicket-Account mitfahren. Die Anzahl der Mitreisenden wird vor dem Check-in eingegeben. Bei mehreren Mitfahrern fallen für diese auch die jeweiligen Fest- und Leistungspreise an. Mitgenommene Kinder bis 14 Jahre zahlen pauschal 0,99 Euro in der 2. Klasse.

Der VRR hat in seinen Kilometertarif eine Preisbegrenzung eingebaut. Fahrgäste zahlen nie mehr als 15,30 Euro pro Fahrt in der 2. Klasse. Zudem ist jede fünfte Fahrt eines Erwachsenen in der 2. Klasse kostenlos, egal wie weit im VRR.

„Wir befinden uns in einer Pilotphase, bei der noch nicht alles perfekt ist. Es können sicherlich Fehler auf einzelnen Verbindungen auftreten“, betont Castrillo den Testcharakter von nextTicket. „Wir sind vor allem auf die Rückmeldungen der Testkunden angewiesen. Uns interessiert, wie zufrieden die Fahrgäste mit der neuen Ticket-Generation sind und ob sie Einfluss darauf hat, wie oft sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Daher wird der Praxistest auch durch eine Marktforschung begleitet, um am Ende belastbare Ergebnisse zu erhalten“, so Castrillo weiter.

Fahrgäste können die nextTicket-App des VRR kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store herunterladen. Zum Starten der App benötigen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Um die App tatsächlich nutzen zu können ist es wichtig, bei der Registrierung die Zahlungsdaten zu hinterlegen.

Unter www.nextTicket.de finden Interessierte Nahverkehrskunden detaillierte Informationen und die Möglichkeit, sich als Teilnehmer zu registrieren.Zu dieser Meldung

16.05.2018: HCR fährt in eine grüne Zukunft

Die Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (HCR) plant den hohen Umweltstandard für ihre Linienbusse weiter zu verbessern. Bis zu einem Drittel des Fuhrparks soll in den nächsten beiden Jahren erneuert oder umgerüstet werden. Nach der Umsetzung dieses Beschaffungs- und Modernisierungsprogramms kann der Regelbetrieb ab dem Jahr 2020 ausschließlich mit Elektrobussen und Euro-6 Fahrzeugen erfolgen. Mehr als die Hälfte der Busflotte ist bereits mit der aktuell umweltschonendsten Dieseltechnologie Euro 6 ausgestattet. Der andere Flottenteil ist mit EEV-Technik (EEV = besonders umweltfreundliches Fahrzeug) unterwegs.

Erste E-Busse für 2020 geplant

Nach Plan rollen die ersten beiden HCR-Elektrobusse im Jahr 2020 durch Hernes Straßen. Der Erwerb von elf Bussen mit modernster Antriebstechnologie wird in den nächsten beiden Jahren die Schadstoffbelastung weiter senken. Mit Hilfe von Fördermitteln und vorbehaltlich der Machbarkeit steht auch die Umrüstung von sechs EEV- auf Euro 6-Fahrzeuge an. Ein Teil dieser Strategie spiegelt sich bereits in der begonnenen Umrüstung auf eine emissionsfreie PKW-Flotte wieder. Zunächst wird dazu eine E-Ladesäule auf dem Besucherparkplatz eingerichtet. Durch zahlreiche Maßnahmen wird bereits seit Jahren der Energieverbrauch auf dem Betriebshof schrittweise optimiert. Diese Optimierung findet mit dem anstehenden Bau eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) eine Fortsetzung.

Neuer Antrieb – neue Herausforderungen

Für eine sukzessive Umstellung auf den elektrischen Antrieb stehen die Verantwortlichen vor großen Herausforderungen. Geschäftsführer Karsten Krüger: „Die Infrastruktur-Erneuerung auf unserem Betriebshof will logistisch und wirtschaftlich gut geplant sein. Für die Busse selbst entwickeln wir bereits mit anderen Unternehmen aus der Kooperation Östliches Ruhrgebiet (KöR) ein Lastenheft.“ Aktuell können die Anbieter von E-Bussen in Deutschland noch keine Serienreife anbieten. Im Hinblick auf die erforderlichen Reichweiten für das Liniennetz setzt die HCR auf die permanente Weiterentwicklung dieser umweltfreundlichen Technologie. In der aktuellen Debatte um Luftreinhaltung sieht sich das heimische Nahverkehrsunternehmen mit ihrer Busflotte gut aufgestellt und als Teil der Problemlösung. Die HCR-Busse haben lediglich einen geringen einstelligen Prozentsatz an den lokalen Schadstoffemissionen.

Erneutes Fahrgastplus und verbessertes Jahresergebnis

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die HCR einen Fahrgastzuwachs von 0,4%. Laut Verkaufsstatistik chauffierte das Nahverkehrsunternehmen in 2017 rund 20,3 Millionen Personen und damit etwa 80.000 Fahrgäste mehr als im Vorjahr. Insgesamt legten 66 Busse - sowie fünf eines beauftragten Unternehmens - auf 21 Linien rund 3,8 Mio. Kilometer zurück, was etwa 95 Erdumrundungen entspricht. Vor allem die Vorbereitungen und die erfolgreiche Umsetzung des Nahverkehrsplans der Stadt Herne zum 21.08.2017 standen im Fokus. Zur Leistungserweiterung stellte die HCR zusätzlich drei Personale ein. Zum Jahresende stieg die Mitarbeiterzahl damit auf 295.

Zuschussbedarf bei 4,9 Mio. Euro

Der Zuschussbedarf sank erneut um mehr als 100 Tausend Euro auf 4,9 Mio. Euro. Der Aufwanddeckungsgrad beträgt damit 76%. Die kassentechnischen Einnahmen erhöhten sich um 330 Tausend Euro oder 2,2 % auf 15,4 Mio. Euro. Das Abonnement und der Ausbildungsverkehr mussten geringe Nachfrageeinbußen hinnehmen. Monatskarten, insbesondere das SozialTicket, verzeichneten ein Plus von 8,5 %. Die Quote für Fahrgäste ohne ein gültiges Ticket ist leicht auf knapp über 1% gestiegen. Trotz gestiegener Preise für Dieselkraftstoff um rund 9% sanken  die Materialaufwendungen um über 100 Tausend Euro. Der Fehlbetrag wird durch die Vermögensverwaltungsgesellschaft für Versorgung und Verkehr der Stadt Herne mbH ausgeglichen.

04.05.2018: VRR verzeichnet positive Resonanz auf neue Ticket-Generation

Seit März 2018 können Nahverkehrskunden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die neue Ticket-Generation nextTicket testen. Nach den ersten zwei Testmonaten zieht der VRR eine erste positive Bilanz des vom Verkehrsministerium des Landes NRW geförderten Projektes. Bisher haben die Testteilnehmer mehr als 17.000 Fahrten unternommen.

Erste Ergebnisse aus der Marktforschung des mehrstufigen Praxistests zeigen, dass die Kunden zufrieden mit dem neuen Ticketangebot sind und es positiv annehmen. Mit dem elektronischen Tarif hat der VRR ein digitales Angebot auf den Weg gebracht, um Fahrgästen in der Region den Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern.

„Mit dem Test wollen wir herausfinden, wie nextTicket angenommen und unter welchen Voraussetzungen diese neue Art des Zugangs zum ÖPNV genutzt wird“, sagt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR. Die Resonanz auf die begleitende Marktforschung ist sehr gut. Rund 3.000 Testteilnehmer haben sich zu einer Befragung durch die Marktforschung bereit erklärt. „Wir haben eine Rücklaufquote von über 50 Prozent der Fragebögen. Das zeigt uns, dass die Fahrgäste das Angebot mitgestalten möchten und sich aktiv einbringen“, erklärt Castrillo zufrieden.

Die Ergebnisse der Marktforschung sollen für eine Weiterentwicklung von nextTicket genutzt werden. Neben einer quantitativen Online-Erhebung ergänzt der VRR die Marktforschung auch mit einer zusätzlichen qualitativen Erhebung, in der es um die generelle Bewertung von nutzungsabhängigen Tarifen, die Einschätzung von Check-in/Check-out-Verfahren und verschiedene Spielarten der Preisbildung geht.

Dreiviertel der Befragten sind mit nextTicket zufrieden. Mehr als 90 Prozent gaben an, sich über diese Möglichkeit der Nahverkehrsnutzung zu freuen. Gut 80 Prozent vertrauen der Bestpreis-Abrechnung, die die Fahrten am Monatsende so zusammenfasst, dass der beste Preis berechnet wird.

Sowohl der Check-in als auch der Check-out stellt für die Nutzer kein großes Problem dar. Mehr als zweidrittel der Befragten gaben an, mit den Prozessen zufrieden zu sein. Allerdings haben 35 Prozent der Testteilnehmer den Check-out auch schon einmal bzw. mehr als einmal vergessen.

Mit knapp 90 Prozent ist die große Mehrzahl der Befragten zufrieden mit der Darstellung ihrer getätigten Fahrten.

Gründe für eine geringe Zufriedenheit der Befragten stellen vor allem eine nicht funktionierende Ortung, auftretende Störungen und fehlerhafte Haltestellenangaben dar.

Neben der Marktforschung erhält der VRR von nextTicket-Nutzern auch zahlreiche konstruktive Rückmeldungen über verschiedene Dialogplattformen.

Wege zum nextTicket

Den Fahrgästen steht die nextTicket-App kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store zur Verfügung. Zum Starten der App benötigen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Um die App tatsächlich nutzen zu können, ist es wichtig, dass die Kunden bei der Registrierung ihre Zahlungsdaten hinterlegen. Erst dann kann die App für Fahrten freigeschaltet werden.

Unter www.nextTicket.de finden Interessierte detaillierte Informationen zu den einzelnen Phasen des Tests und die Möglichkeit, sich als Teilnehmer zu registrieren.

03.04.2018: nextTicket unterwegs in der Region

Seit März testet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die neue Ticket-Generation nextTicket im gesamten Verbundraum. Bereits 7.000 Pioniere haben sich seit dem Start des Praxistests als Testteilnehmer registriert. Im Rahmen der Testphase laden VRR und die beteiligten Verkehrsunternehmen die Bürgerinnen und Bürger aus der Region ein, sich über nextTicket zu informieren.

An verschiedenen Terminen und Orten finden von April bis Juni 2018 Informationsveranstaltungen rund um nextTicket statt. Der VRR und die HCR informieren an einem Infostand über die neue Ticketgeneration und bieten umfangreiches Informationsmaterial, eine Live-Demonstration der nextTicket-App, eine Foto-Aktion und Gewinnspiele. Am Busbahnhof in Herne ist das Infoteam am Donnerstag, 19.04.18 und am Mittwoch 13.06.18 in der Zeit zwischen 12 und 17 Uhr präsent. Im gleichen Zeitraum können sich Interessierte an der Haltestelle Am Buschmannshof am Donnerstag, 17.05.18 informieren.

 "Wir freuen uns, dass wir in so kurzer Zeit nach dem Start des Praxistests bereits so viele Teilnehmer gewinnen konnten. Für uns ist das ein Zeichen, dass die neue Ticket-Generation großes Potenzial hat", sagt VRR-Vorstand José Luis Castrillo. "Wir suchen weiterhin Pioniere, die neugierig und bereit sind, auch im ÖPNV zukunftsweisende Wege zu gehen." An der Aktion beteiligen sich neben dem VRR die Verkehrsunternehmen Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), Stadtwerke Oberhausen GmbH (STOAG), Ruhrbahn GmbH, Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (HCR), Vestische Straßenbahnen GmbH, Stadtwerke Krefeld AG, Stadtwerke Neuss GmbH, Hagener Straßenbahn AG sowie Bahnen der Stadt Monheim.

Mit nextTicket müssen Nahverkehrskunden nicht mehr überlegen, welches Ticket das richtige für sie ist. Sie können spontan ein- und aussteigen, wo immer sie wollen. Alles was sie hierfür benötigen, ist die nextTicket-App des VRR. Bevor sie in Bus oder Bahn einsteigen, checken die Fahrgäste bequem über die App ein. Wenn das Ziel erreicht ist, checken sie wieder aus. Am Monatsende werden die Fahrten dann so zusammengefasst, dass der beste Preis berechnet wird. Dabei werden das 4erTicket, 10erTicket und das 24-StundenTicket aus dem Barsortiment berücksichtigt, die ein Fahrgast idealerweise gewählt hätte. In der ersten Testphase wird nach dem regulären VRR-Tarif abgerechnet. Ab Juni kommt der neue elektronische Tarif zum Tragen. Dieser orientiert sich an den tatsächlich mit Bus und Bahn zurückgelegten Kilometern. Preisstufen spielen dann keine Rolle mehr. Die Fahrten werden automatisiert erfasst und anschließend direkt berechnet. Den Fahrgästen steht die nextTicket-App kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store zur Verfügung. Zum Starten der App benötigen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung angegeben haben. Um die App tatsächlich nutzen zu können, ist es wichtig, dass die Kunden bei der Registrierung ihre Zahlungsdaten hinterlegen. Erst dann können sie eine Fahrtberechtigung über die App erwerben. Der VRR sucht weiterhin Nahverkehrskunden, die bereit sind, am Praxistest teilzunehmen. Unter www.nextTicket.de finden Interessierte detaillierte Informationen zu den einzelnen Phasen des Tests und die Möglichkeit, sich als Teilnehmer zu registrieren.